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Die Baronie Steinholm


Die Steinholmer Hauptstadt ist die zweitälteste des Fürstentums und war einst die große Rekrutierungsstätte des Landes. Und bekleidete sogar die Hauptstadt Bretans. Sie ist Stammsitz der Baronsfamilie. Nach dem Einbrechen der nordischen Horden wurde sie in die Hauptstadt der Baronie Nordings nach Torn verlegt, da Milvus zu weit ab von der Grenze zu den Unbekannten Landen war. Die Stadt liegt auf einem kleinen Plateau, welches der Stadtbefestigung eine hervorragende natürliche Festung bietet. Auf dem Land vor der Stadt tobten einst die heftigsten Kämpfe, als die Horden hereinbrachen. Somit verlor die größte Baronie des Fürstentums auch die meisten Untertanen an den Feind. Mit ihren vielen Türmen erreicht die Stadt die Fähigkeit weit über das Falkenhochland zu schauen und etwaige Gefahren militärischer Natur schnell zu erspähen.

Nach der Verlegung der Hauptstadt nach Falkon und der Rekrutierungsstätte nach Torn, blieb der Baronie nur noch die Viehzucht, die Steinbrüche und die Kunst der Falkner. Mit der Zeit entwickelte sich die Zucht so gut, dass Steinholm Nording und die fürstliche Hauptstadt mit Fleisch, Leder und Fellen beliefert und gar Waren in Azurion umschlagen kann. Auf dem Hochland tobt oftmals ein kräftiger Wind da dieser hier weder durch Gebirge oder große Wälder aufgehalten wird. Zahlreiche Falknereien bilden mittlerweile über 400 stattliche Falken aus. Um hauptsächlich Kleinwild zu jagen oder gar den Feind in der Schlacht anzugreifen. Ansonsten fällt hier eher wenig Regen und die Sommer bleiben oft sehr kühl. Es gibt zahlreiche Siedlungen, die sich um Steinbrüche und Quellen bildeten. Eine herausfordernde Umgebung, aber durchaus lebenswert mit vielen Geschenken der Natur. Das lässt die Menschen zuversichtlich und treibsam sein. Ja, man kann sagen, sie neigen auch leicht zum Hochmute, besinnen sich aber stets auf ihre Lehnstreue zum Fürsten. Sie sind Neuem dennoch offen gegenüber und erlauben sich schnell auch eine forsche Begegnung. Als einst Baron Konrad von Steinholm bei einem großen Turnier seiner Zeit das Wappentier - den Löwen - im Taumel des Weines an den Fürsten verwettete, brachen Unruhen aus, da man sich mit diesem starken Tier verkörpert fühlte. So wurde die Wette gebrochen und die Wahrheit verschwand im Nebel der Zeit. Der Löwe kehrte zurück und man war zufrieden. Erst vier Generationen später wurde die Wahrheit gefunden und Seine Hoheit, Fürst Falkon, bestand auf die Einhaltung dieser alten Wette, da er das Wort seiner Barone achte, aber gänzlich zu entscheiden selbst pflegt. So ward der Falke Wappentier im Land der Falkner und der Löwe zog als fürstliches Tier in das Wappen der Hauptstadt.

Wenn man vom Westen in die Königsstadt Aquilon zu gelangen gesucht, passiert man auf steinholmer Gebiet die beiden Zwillingsberge Anfortas und Enfortas. Sie bilden das imposante natürliche Tor zur Stadt des Adlers. Durch ihre direkte Nachbarschaft zur kunstvollen Hauptstadt Akkadiens, probiert manch Steinholmer sich auch gern in Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft. Die südliche Grenze zu Dornwall bildet der Fluss Azur. Im östlichen Teil schert man sich um die Zölle aus Richtung Morell, Aquilon und Azurion.
Die Baronie verfügt über zahlreiche Güter und ihre Ritter verwalten diese in Gesetzgebung der Lehensmonarchie. In Steinholm gibt es kein stehendes Heer, wie in Nording. Hier bilden lediglich die Gutsherren als Ritter und ihre Schergen die geübte Truppe der Bretanischen Armee. Diese werden hauptsächlich in den Baronien Nording und Dornwall ausgebildet. Die vier Burgen in allen Himmelsrichtungen bieten Bastionen und Sicherheit, sollte das Land angegriffen werden.